Auf der Suche nach Berlins versteckter Architektur

© Chris Martin Scholl

Die meisten Metropolen dieser Welt trumpfen mit einer recht langen Liste von Sehenswürdigkeiten, von denen ein jeder Besucher gerne möglichst tolle Bilder als Erinnerungen mit nach Hause bringen möchte. Auch in der deutschen Hauptstadt Berlin ist das nicht anders und so reihen sich tagtäglich hunderte von Touristen sowie Fotografen geduldig ein, um einen möglichst perfekten Moment ohne störende Elemente oder aber ein Selfie zu erhaschen.

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Obgleich ich das Verlangen nach solch einer festgehaltenen Erinnerung vom Besuch einer weltbekannten Sehenswürdigkeit verstehen kann, hat es mich persönlich schon seit Beginn meiner Fotografie-Karriere in die abseits gelegenen Winkel einer jeden Großstadt gezogen.

Dieses Gefühl des Unbekannten ist es auch, was ich mit meiner Fotografie vermitteln möchte. Der Fokus liegt hierbei meistens auf menschenleeren Räumen oder Strukturen mit ausgeprägten Leading Lines, sowie einer möglichst dramatisch wirkenden Perspektive. Genau diese Elemente sind es, welche den Betrachter in jene Stimmung versetzen sollen, wie ich sie selbst vor Ort empfunden habe.

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Ein Großteil meiner Fotografie entsteht in den futuristischen Großstädten Asiens, diesmal jedoch bin ich in meiner Heimatstadt Berlin auf die Suche nach solchen Eindrücken gegangen. Mit im Gepäck hatte ich eines von SIGMA’s neusten Weitwinkel-Objektiven, aber mehr dazu weiter unten.

© Chris Martin Scholl

Berlin selbst ist wahrscheinlich eine der facettenreichsten Städte in Deutschland, wenn nicht sogar global gesehen. Jeder Stadtteil versprüht seinen eigenen Charme und so findet man als Fotograf von der neuen, futuristisch wirkenden Architektur, bis hin zum historischen Berliner Plattenbau alles was das Herz begehrt. Bewegt man sich erst einmal abseits der sonst so bekannten Touristen-Hotspots und Partymeilen, findet man sich schnell auf einer schier unendlich wirkenden Entdeckungstour wieder. Für mich persönlich fühlt es sich manchmal wie eine Reise durch die Zeit an.

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Die professionelle Umsetzung solcher Bilder bringt entsprechend hohe Anforderungen an das verwendete Equipment mit sich. So erlauben die meisten solcher Orte beispielsweise keine Benutzung eines Statives, zusätzlich sind sie oft nur schwer zugänglich und lediglich mäßig bis schlecht beleuchtet. Hinzu kommt, dass die physikalische Größe vieler dieser Strukturen sehr weitläufig ist, man als Architektur-Fotograf aber gleichzeitig die Verzeichnungen im Bild weitestgehend vermeiden möchte.

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Diese und weitere Gründe waren ausschlaggebend dafür, dass ich mich für das SIGMA 14-24 F2,8 DG HSM | Art entschieden habe.

Dieses Weitwinkel-Objektiv der SIGMA Art-Serie besticht durch herausragende Bildqualität über den gesamten Zoom-Bereich. Die Offenblende von F2.8 erlaubt es mir, auch in sehr lichtschwachen Situationen ohne Stativ rauscharme, professionelle Ergebnisse zu erzielen. Zusätzlich ist es spritzwassergeschützt und ermöglicht es mir so, es auch unter schwierigsten Wetterbedingungen verlässlich verwenden zu können.

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Die Abbildungsleistung dieses Objektivs ist bereits bei Offenblende als herausragend zu bezeichnen und ein Abblenden bringt höchstens noch einen minimalen weiteren Schärfevorteil mit sich. Auch die Verzeichnung des Objektivs ist durch den gesamten Brennweitenbereich auf ein absolutes Minimum korrigiert. Es ist wirklich beeindruckend, was SIGMA hier geliefert hat und ich hätte keinerlei Bedenken, das SIGMA 14-24 F2,8 DG HSM | Art auch im professionellen Bereich uneingeschränkt weiterzuempfehlen.

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Im Vergleich zu den üblicherweise weit verbreiteten 16-35mm Zoom-Objektiven, gewinnt man mit den zusätzlichen 2 Millimetern einen deutlichen Vorteil für dramatisch anmutende Perspektiven. Auf 14mm abgelichtete Strukturen wirken nahezu atemberaubend beim Betrachten und es macht unglaublich viel Spaß mit den Perspektiven und Linien eines Motivs zu spielen, ohne dass man sich Sorgen über unschöne Verzerrungen machen muss.

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Ich für meinen Teil kann es jedenfalls kaum erwarten, das beeindruckende SIGMA 14-24 F2,8 DG HSM | Art mit auf meine zukünftigen Reisen rund um die Welt zu nehmen, um dort spannende und einzigartige Momente auf bestmögliche Weise festzuhalten.

Alle Bilder dieses Beitrags in der Übersicht

© Chris Martin Scholl
Chris Martin Scholl
Architekturfotograf

Der Berliner Freelance-Fotograf Chris Martin Scholl spezialisiert sich hauptsächlich auf Architektur und abgelegene urbane Umgebungen. Zusätzlich ist er im Bereich der Lifestyle-Fotografie tätig. Chris bereiste in den letzten Jahren viele internationale Großstadtmetropolen und konnte sich so ein umfangreiches Portfolio von einigen der architektonisch eindrucksvollsten Schauplätze dieser Erde erarbeiten. Seine Fotografie vermittelt häufig das Gefühl des Unbekannten und nimmt seine Betrachter mit auf eine Reise zu Orten, welche meist im Verborgenen der Öffentlichkeit liegen.

Instagram: @chrismartinscholl / Homepage: www.chrismartinscholl.com

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