Die SIGMA sd Quattro H im Sensorvergleich

© Kobiela, Rieger, Irankhah

SIGMA war zu Gast bei der Johannes-Gutenberg-Schule in Stuttgart und wir ließen bei einem Workshop unsere SIGMA sd Quattro H gegen eine Vollformatkamera antreten. Das hieß APS-H gegen Vollformat-Sensor –Foveon gegen C-MOS. Willkommen zum Sensorvergleich. 

Behind the scenes

Ausgestattet wurden die Schüler, die sich zu 5 Teams zusammenschlossen, mit jeweils einer SIGMA sd Quattro H und einer Vollformatkamera. Um sich auf die unterschiedlichen Sensoren konzentrieren zu können und höchstmögliche Schärfe zu garantieren, wurde an beiden Kameras das SIGMA 35mm F1,4 DG HSM | Art und SIGMA 85mm F1,4 DG HSM | Art verwendet. Um Verwackler zu vermeiden wurde außerdem vom Stativ aus gearbeitet. Die Teams fotografierten verschiedene Materialien wie Holz, Metall, Stoff oder Papier um die Sensoren in unterschiedlichen Aufnahmesituationen zu testen.

Klasse 3FG1 der JGSHauptunterschied zwischen den beiden Sensoren ist, dass es sich bei dem Foveon-Sensor der SIGMA sd Quattro H um einen Direktbildsensor handelt, der für jeden der drei Farbkanäle eine eigene Ebene hat, der die Farbinformationen dort speichert. Der C-MOS-Chip der Vollformatkamera jedoch, arbeitet mit einem herkömmlichen Bayer-Sensor, der nur auf einer Ebene den stärksten Farbwert pro Pixel aufzeichnet.

Bei unserem letzten Test auf unserem Blog ließen wir unsere Quattro H gegen eine Mittelformatkamera antreten. Das Ergebnis könnt ihr hier nachlesen.

Der Sensorvergleich 
Behind the scenes

Soviel zur Theorie. Doch haben die Teams auch tatsächliche Unterschiede beim Sensorvergleich feststellen können oder bestehen diese doch nur auf dem Papier? Ein Team hat sich einem Arrangement verschiedener Metallgegenstände gewidmet. Im Folgenden ist die Gesamtaufnahme zu sehen und schließlich die Detailaufnahmen.

© Balija, Flaig, Goldmann
SIGMA sd Quattro H © Balija, Flaig, Goldmann

Wenn man sich nun die Bilddateien im 100% Ausschnitt anschaut, werden die Fähigkeiten der beiden Sensoren deutlich sichtbar.

Behind the scenes
Das rechte Bild ist mit der SIGMA sd Quattro H und das linke mit der Vollformatkamera aufgenommen worden. Übrigens haben wir am Ende unseres Testberichts nochmal die Fotos in vergrößerter Form angehängt. So kann man die Abbildungsleistung noch besser beurteilen.

© Balija, Flaig, Goldmann
Links Mitbewerber – Rechts SIGMA sd Quattro H © Balija, Flaig, Goldmann

Deutlich erkennt man die wesentlich kontrastreichere und schärfere Abbildung des Foveon-Sensors gegenüber der des C-MOS-Sensors der Vollformatkamera.

Im zweiten Test haben die Schüler ein, mit Farbklecksen übersätes, Buch untersucht.

© Kobiela, Rieger, Irankhah
SIGMA sd Quattro H © Kobiela, Rieger, Irankhah

Das linke Bild stammt hier von der SIGMA sd Quattro H und das rechte von der Vollformatkamera. Auch bei diesem Vergleich fällt die kontrastreichere und schärfere Abbildung des Foveon-Sensors direkt auf. Besonders die roten Farbspritzer wirken bei der SIGMA sd Quattro H noch etwas plastischer als bei dem Mitbewerber.

Behind the scenes
Durch diese intensive und realistische Farbwiedergabe reduziert sich die Nachbearbeitung der Bilder auf ein Minimum.

© Kobiela, Rieger, Irankhah
Links SIGMA sd Quattro H – Rechts Mitbewerber © Kobiela, Rieger, Irankhah

Abschließend kann man sagen, dass die Unterschiede der beiden Sensoren nicht nur auf dem Papier bestehen oder im Labor nachzuweisen sind, sondern in praxisnahen Tests zutage gefördert werden können.

Alle Bilder dieses Beitrags in der Übersicht 
Behind the scenes

2 Comments

  • L.Heinemann
    16. Januar 2018 at 11:06 — Reply

    Genau so sehe ich es auch.
    Habe Profitechnik mit Bayernosaik aber seit dem ich eine sigma sd2q habe mache ich Bilder, an die ich einen hohen persönlichen Anspruch habe nur noch mit der Sigma.

    • SIGMA (Author)
      16. Januar 2018 at 11:19 — Reply

      Hallo Herr Heinemann, das freut uns natürlich! Wir wünschen weiterhin viel Freude mit dem System. Ihr SIGMA Team

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