Strukturen fotografieren © Antonia Moers

Strukturen erfassen mit der SIGMA sd Quattro H

Strukturen finden sich in unserem Alltag überall. Ob Holz, Steine, Federn, Pflanzen oder Gewürze – all diese Objekte haben meist keine glatten Oberflächen, sondern charakteristische Merkmale, die man sehen und fühlen kann.

Doch diese Strukturen detailgenau in Fotografien wiederzugeben ist oftmals nicht so einfach und es bedarf neben dem richtigen Equipment auch einem gewissen Know-How. Der Betrachter des Bildes soll einen Eindruck davon bekommen, wie sich das fotografierte Objekt anfühlt, auch wenn er es selbst gar nicht anfassen kann. Um Strukturen bestmöglich festhalten zu können, empfiehlt es sich in jedem Fall mit einem Objektiv mit Makro Funktion zu arbeiten, sowie mit einer Kamera mit ausreichender Auflösung und Sensorgröße.

Strukturfotografie © Antonia Moers

Tipps für Sturkturfotografien

Wer detailreiche Strukturen für einen späteren Betrachter festhalten möchte, sollte sich vorher das zu fotografierende Objekt genau ansehen bzw. sich ein paar Gedanken über verschiedene Faktoren machen. Welche Lichtsituation ist gegeben – kann bei natürlichem Licht fotografiert werden oder handelt es sich um eine Studioaufnahme? Wie weit ist man vom Objekt entfernt – kommt man nah genug heran oder muss man es mit einer langen Brennweite ablichten? Auch die Struktur selber bietet Herausforderungen, denn manche Objekte wie z.B. Metall reflektieren Licht stärker als andere. 

Aber auch der eigene Anspruch spielt eine Rolle und so können die Abbildungen von nüchternen Dokumentationsaufnahmen bis hin zu künstlerisch anmutenden, abstrakten Fotografien reichen. Deswegen sollte man sich erst Gedanken machen, wie man sein Motiv darstellen möchte.

Soll eine neutrale Dokumentation vom Objekt erstellt werden, sollte man auf eine gleichmässig flächige Beleuchtung achten, eine nicht verzerrende Perspektive und viel Tiefenschärfe, damit jeder Bereich des Objektes klar erkennbar ist. Besonders hilfreich für diese Art der Dokumentation ist ein Lichtzelt, welches für eine möglichst gleichmäßige, weiche und schattenfreien Ausleuchtung des jeweiligen Motivs sorgt.

Als Faustregel wird hier empfohlen harte Gegenstände (z.B. Metall, Steine, Holz) mit einer weichen Lichtquelle zu fotografieren und weiche Gegenstände (z.B. Federn, Kuscheltiere) mit hartem Licht. Diese Lichtarten bringen die Eigenschaften der Struktur besonders gut zur Geltung. 

Federn © Antonia Moers
Entstanden mit einer weichen Lichtquelle
Feder Struktur © Antonia Moers
Hier wurde eine etwas härtere Lichtquelle verwendet

Sind doch eher kreative Aufnahmen gefragt, hat man die Möglichkeit besonders mit der Perspektive, der Tiefenschärfe und der Ausleuchtung zu spielen. Dem Spieltrieb werden hier keine Grenzen gesetzt!

Alle hier gezeigten Aufnahmen sind mit einer SIGMA sd Quattro H und einem SIGMA MAKRO 105mm F2,8 EX DG OS HSM entstanden. Durch die Verwendung eines lichtstarken Makro-Objektivs zusammen mit einer Kamera mit Foveon-Sensor, der alle Licht- und Farbinformationen optimal verwerten kann, sind äußerst detailreiche Bilder entstanden. 

Detailreichtum dank FOVEON X3® Direktbildsensor

Ein kurzer Blick auf die SIGMA sd Quattro HDie neue Kamera ist ebenso kompakt und leicht wie die Kameras der SIGMA dp-Quattro-Serie und bietet eine Bildqualität auf demselben herausragenden Niveau, das Fotografen schon seit einigen Jahren zu schätzen wissen. 

SIGMA sd Quattro H

Die Kamera verfügt über einen Sensor im APS-H-Format mit den Abmessungen 26,7×17,9mm, den sogenannten FOVEON X3® Quattro Direktbildsensor. Er besitzt 25,5 Megapixel in seiner oberen Schicht, was insgesamt etwa 51 Megapixel bei herkömmlichen Farbfiltergittersensoren entspricht. Dieser größere Sensor liefert detailliertere, ausdrucksstarke Bilder als je zuvor.

Der FOVEON X3® Direktbildsensor besitzt drei unterschiedlich tief ins Silizium eingebettete Schichten mit Photodioden, die jeweils einer der RGB-Farben zugeordnet sind. Da dies der einzige Sensor ist, der diese vertikale Farbtrenntechnik anwendet, ist er auch der weltweit einzige Direktbildsensor.

Er erfordert keinen Tiefpassfilter, um Bildstörungen zu korrigieren, die bei einer Farbfilteranordnung entstehen, und kann daher alle Licht- und Farbinformationen perfekt nutzen.

Der Sensor ist in der Lage die Daten für Blau, Grün und Rot in der jeweiligen seiner drei Schichten zu 100% zu erfassen. Aufgrund dieser einzigartigen Struktur kann der FOVEON X3® Quattro Direktbildsensor bis zu doppelt so viele Auflösungsdaten generieren wie Sensoren, die mit einem Bayer-Filter arbeiten. 

Gerade bei der Bildbearbeitung und dem vergrößern der Bildansicht auf 100% fällt auf, wie gut die Kamera feine Details aufnimmt. Die nächsten Bilder zeigen einen Ausschnitt einer Aufnahme mit der Ausschnittvergrößerung von 100% sowie die Originalaufnahme im Vergleich. Weiter unten in der Gesamtgalerie sind noch weitere Screenshots von 100% Ansichten zum Vergleich hinterlegt.

Strukturfotografie © Antonia Moers
Originalausschnitt des Bildes
Strukturfotografie © Antonia Moers
100% Teil-Ansicht des Bildes

Bereits die SIGMA sd Quattro überzeugte mit der Qualität des Foveon-Sensors, der für Aufnahmen bei denen viel Strukturwiedergabe, Tiefenschärfe, Brillanz und Detailgenauigkeit verlangt wird, perfekt geeignet ist. Doch durch den größeren Sensor in der SIGMA sd Quattro H werden die Aufnahmen noch detailreicher. Durch den Sensor im APS-H Format erhält man eine sehr hochauflösenden Datei, perfekt für großformatige Drucke.

Allerdings sollte man gewarnt sein und bei der Wahl der fotografischen Hilfsmittel deutlich aufpassen! Denn sollte man sich mit einfachem Bastelkarton ein Set aufbauen, muss man damit rechnen, dass diese hochaufflösende Kamera sogar die einzelnen Druckpunkte des Kartons aufnehmen kann 😉 Also bitte einen richtigen Fotohintergrund verwenden!

Strukturfotografie © Antonia Moers
100% Ansicht: nicht nur die Struktur der einzelnen Glieder des Armbands, sondern auch die Druckpunkte auf dem Fotountergrund sind zu erkennen

SIGMA sucht eure schönsten Strukturbilder

Wir hoffen, dass wir euch das Thema Strukturen fotografieren hier ein bisschen näher bringen konnten und ihr nun Lust habt, selbst eure Kamera in die Hand zu nehmen, denn wir suchen eure schönsten Strukturbilder!

Ob nüchterne Dokumentation oder abstrakte Fotografie ist dabei egal. Wichtig ist nur, dass man die abgebildete Struktur gut erkennen kann.

Schickt uns eure beste Aufnahme zusammen mit einer kurzen Beschreibung des Bildes an facebook@sigma-foto.de.
Einsendeschluss ist der 20. Februar 2017 um 18 Uhr. Alle eingesendeten Bilder werden dann ab 21. Februar 2017 auf der SIGMA Facebookseite in einer Galerie zur Abstimmung gestellt. Das Bild, das bis zum 27. Februar 2017 um 12 Uhr die meisten Likes erzielt, gewinnt.
Hier findet ihr die Teilnahmebedingungen des Contests.

Zu gewinnen gibt es ein 18-300mm F3,5-6,3 DC Makro OS HSM | Contemporary zusammen mit einer achromatischen Makrolinse.

Wir freuen uns auf eure Beiträge!

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