Bridal Boudoir Photography

Bridal Boudoir © Antonia Moers

Hallo liebe SIGMA-Blog Leser,

ich heiße Antonia, bin 28, Fotografin aus Mainz. Meine fotografische Leidenschaft liegt darin, Menschen zu fotografieren, Momente festzuhalten, Erinnerungen zu schaffen. Am liebsten begleite ich Hochzeitspaare an Ihrem besonderen Tag oder fotografiere werdende Mamas mit ihrem kugelrunden Bauch und danach die neugeborenen Babys.

Zusätzlich liebe ich es mir freie Projekte auszudenken und diese mit einem Team aus Make-up Artist, Friseurin und Model umzusetzen. Dabei können im Verhältnis zu Kundenshootings sehr spannende Ergebnisse entstehen, da nicht nur die Fotografin, sondern auch Hair-Stylist und Make-up Artist sich kreativ austoben können. Heute stelle ich Euch meine neue Bridal Boudoir Serie vor! Dafür möchte ich Euch erst einmal erklären, wo die Bridal Boudoir Fotografie herkommt.

Bridal Boudoir © Antonia Moers

Boudoir kommt eigentlich aus dem Französischen (ca. 1500-1770) und bezeichnet einen Raum im den sich die Frau des Hauses zurückziehen konnte, heute würde man auch Ankleidezimmer dazu sagen. Im 18. Jahrhundert entstand dabei die Boudoirmalerei, die erstmalig heitere und sinnliche Motive zeigte und nur für die Privatgemächer gedacht war.

Bridal Boudoir © Antonia Moers

In der Boudoir-Fotografie geht es darum eine Frau in sinnlicher Unterwäsche, gerne aus Seide oder Spitze, in einer wohnraumähnlichen Umgebung zu fotografieren. Dabei spielt natürliches Licht eine große Rolle, genauso wie eine private Atmosphäre, gern auch mit barocken Elementen. Daraus hat sich das Bridal Boudoir entwickelt. Es sind sinnliche Aufnahmen von einer Frau in ihrer Brautwäsche, mit Accessoires wie ihren Schleier, dem Schmuck und gegebenenfalls einem kleinen Blumensträußchen. Diese Aufnahmen können in Räumen oder in der freien Natur erstellt werden.

Bridal Boudoir © Antonia Moers

Ich wollte unbedingt meine erste Bridal Boudoir Serie in der freien Natur umsetzen, da man bei gutem Wetter mehr Möglichkeiten hat, mit dem Licht zu spielen.
Dafür habe ich das lichtstarke Objektiv SIGMA 50mm F1,4 DG HSM | Art verwendet. Die Normalbrennweite mit einer großen Blendenöffnung zaubert ein wunderschönes Bokeh, welches den erwünschten Bildlook, sinnlich und verträumt, unterstützt.

Bridal Boudoir © Antonia Moers

Wenn ich On Location fotografiere bevorzuge ich natürliches Licht und wenn es sich einbauen lässt, spiele ich auch gerne mit Gegenlicht, da dies den Bildern mehr Charme verleiht. Deswegen bevorzuge ich es grundsätzlich am späten Nachmittag / frühen Abend zu fotografieren und damit die Aufnahmen in einer Gegenlichtsitatuation gelingen, verwende ich zusätzlich einen Aufheller. Einige Bräute, egal ob bei der Hochzeit oder bei einem Bridal Boudoir Shooting, wünschen sich Bilder mit Ihrem Schleier, im besonderen während der Schleier das Gesicht verdeckt. Dies ist eine Aufnahme die schon in vielen Situationen nicht geklappt hat.

Mein persönlicher Tipp, immer im Schatten fotografieren! Wenn die Sonne auf den Schleier trifft, egal ob die pralle Mittagssonne oder das abendliche Gegenlicht, ist diese noch zu intensiv und der weiße Schleier reflektiert so stark, dass das Gesicht unter dem Schleier zu dunkel wird.

Bridal Boudoir © Antonia Moers

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Antonia Moers
Antonia Moers
Fotografin aus Leidenschaft

Als gelernte Fotografin unterstützt Antonia das Marketing Team der SIGMA (Deutschland) GmbH mit ihrem fotografischen Fachwissen und neuen, inspirierenden Ideen. Nach Stationen in verschiedenen Fotostudios setzt sie heute gerne aufwändige Projekte verschiedener Stilrichtungen um.

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1 Comment

  • 17. April 2017 at 18:33 — Reply

    Hallo!
    Das ist eine schöne Strecke und das Fotografieren hat sicher viel Spaß gemacht! Für meine Boudoirfotos nutze ich auch sehr gerne das 35er aus der Art-Serie.
    Herzliche Grüße,
    Boris

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